Samstag, 21. Mai 2011

Freude

Ich bin froh, erleichtert und vielleicht auch glücklich. In diesem Moment kann mir niemand etwas anhaben. In diesem Moment schotte ich mich von allem schlechten ab. Es interessiert mich nicht was nach diesem Moment kommt, sondern nur wie dieser moment aussieht.
Gerstern war ich mit einer Freundin weg, eine Freundin der ich nie sonderlich persönliche Dinge von mir erzählen würde, mit der ich dennoch viel Zeit verbringe, obwohl die Freundschaft so oberflächlich ist, dass ich nicht mal sagen könnte, was ihre Lieblingsmusik oder ihr größter Wunsch ist.
Ich saß neben ihr und war am lächeln, ich war voller Zuversicht. Irgendetwas an dieser Freundschaft macht mich unbeschwert.
Vielleicht,dass ich mich nie erklären muss.  sie ist mir nicht fremd und nicht vertraut.
Heute morgen war ich im Altenheim, ich kam zuspät, aber sie waren nur froh, dass ich erschienen bin. Woher kam diese Freude, woher kam dieses Lächeln, diese Vertrautheit, dieses Vertrauen das sie mir entgegen brachten?
Dieses Gefühl ehrlich gebraucht zu werden, es ist seltsam, es ist neu, es ist wunderschön.
Und jetzt bin ich froh, ich sitze hier, schreibe und versuche dieses Gefühl zu erklären, damit es länger anhält.
Das Gefühl von Freude ist wie ein Menschenleben. Es kann von einem Moment auf den anderen verschwinden. Es kann aber auch länger anhalten, das einzige was sicher ist, ist dass es nicht ewig bleiben wird und dass man ihm nicht hinterher trauern, sondern sich im guten daran erinnern sollte.

"Everybody wants hapiness, noone wants pain. But how can you make a rainbow without a little rain?"
Aysayako Tumblr

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