Früher war es so einfach an Aufmerksamkeit zu kommen. Man musste nur ein Paar Worte sagen, spielen und jeder war beeindruckt. „Ach wie süß die kleine doch ist.“ Ja, wie süß die kleine doch war. Überall Fotos auf denen ich lächele, an Weihnachten, Ostern, im Urlaub und auch die Erinnerungen sind überwiegend glücklich. Eine kleine Welt in einem kleinen Mädchen, in der Platz für Familie, Freunde& Spaß ist, nicht aber Platz für das Leid anderer Menschen, dauerhafte Traurigkeit oder auch nur für den Gedanken, dass alles anders sein könnte. Man sieht das Kind aufwachen, man sah mich aufwachsen und sah gleichzeitig, wie immer mehr dieses kindlichen Vertrauens aus meinem Gesicht, aus meinem Handeln verschwand und wie immer mehr Ernsthaftigkeit, Misstrauen& Bewusstsein dazu kam. Wie hätte man es auch verhindern können? An sich war es ja auch nicht ratsam, die Entwicklung eines Kindes zu unterbrechen. Also sieht man seinem Kind beim erwachsen werden zu, an manchen stellen sagt man ihm noch was richtig und was falsch ist und doch ist es am Ende ihre Entscheidung, was sie tuen. Die Eltern, das nähere Umfeld, Situationen, beeinflussen allerdings die Entscheidungsfindung, manchmal sogar unterbewusst. Wies soll ein Mensch lernen, in Harmonie zu leben wenn es nirgendwo Harmonie erlebt hat? Wie soll sich ein Mensch öffnen, der nie Verständnis erfahren hat? Gibt es die perfekte Kindheit? Etwas, dass ein ausgeglichenes Kind hervorbringt, dass Neugier, Leberwillen, Energie, Vertrauen ausstrahlt, dass nicht im zarten alter der Pubertät, anfängt zu merken, dass sich eigentlich nichts so ganz richtig anfühlt?Donnerstag, 25. August 2011
Der Anfang einer Geschichte.
Früher war es so einfach an Aufmerksamkeit zu kommen. Man musste nur ein Paar Worte sagen, spielen und jeder war beeindruckt. „Ach wie süß die kleine doch ist.“ Ja, wie süß die kleine doch war. Überall Fotos auf denen ich lächele, an Weihnachten, Ostern, im Urlaub und auch die Erinnerungen sind überwiegend glücklich. Eine kleine Welt in einem kleinen Mädchen, in der Platz für Familie, Freunde& Spaß ist, nicht aber Platz für das Leid anderer Menschen, dauerhafte Traurigkeit oder auch nur für den Gedanken, dass alles anders sein könnte. Man sieht das Kind aufwachen, man sah mich aufwachsen und sah gleichzeitig, wie immer mehr dieses kindlichen Vertrauens aus meinem Gesicht, aus meinem Handeln verschwand und wie immer mehr Ernsthaftigkeit, Misstrauen& Bewusstsein dazu kam. Wie hätte man es auch verhindern können? An sich war es ja auch nicht ratsam, die Entwicklung eines Kindes zu unterbrechen. Also sieht man seinem Kind beim erwachsen werden zu, an manchen stellen sagt man ihm noch was richtig und was falsch ist und doch ist es am Ende ihre Entscheidung, was sie tuen. Die Eltern, das nähere Umfeld, Situationen, beeinflussen allerdings die Entscheidungsfindung, manchmal sogar unterbewusst. Wies soll ein Mensch lernen, in Harmonie zu leben wenn es nirgendwo Harmonie erlebt hat? Wie soll sich ein Mensch öffnen, der nie Verständnis erfahren hat? Gibt es die perfekte Kindheit? Etwas, dass ein ausgeglichenes Kind hervorbringt, dass Neugier, Leberwillen, Energie, Vertrauen ausstrahlt, dass nicht im zarten alter der Pubertät, anfängt zu merken, dass sich eigentlich nichts so ganz richtig anfühlt?
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