Samstag, 6. August 2011

Die Sinnlosigkeit.

Es gibt einfach Tage in denen Man keinen Sinn mehr sieht. Warum soll ich aufstehen, warum mich fertig machen, warum noch mal wollte ich was essen und wieso nervt es mich gerade total, dass die sonne scheint. Jeder Mensch der einen anspricht, gehört standrechtlich erschossen und jeder Schritt den man tut ist ein Schritt zu viel. Jedes Wort das man sagt macht keinen Sinn. Jeder Weg ist ein Weg der nur tiefer ins nichts führt. Jedes Wesen ist existent und doch nicht da. Das Bett auf dem man liegt könnte auch ein steiniger Weg sein, die Decke an die man starrt der Himmel. Es ist einfach egal. Man hat das Gefühl nie wieder glücklich zu werden, was nicht mal mehr so genau wie es sich anfühlt. Ständig schließt man die Augen um einzuschlafen. Vielleicht schreit man, vielleicht weint man, aber meistens ist man einfach still und wartet. Wartet auf nichts bestimmtes, vll darauf das es dunkel wird, das irgendetwas weltbewegendes passiert, darauf, dass dich irgendwer anschreit endlich aufzuwachen, darauf sich nicht mehr zitterig zu fühlen, so dass man sicher aufstehen kann, auf das Tier das sich ankuschelt, auf den Menschen der einem Hilft.

Das kann Stunden dauern, Tage oder Wochen.. Manchmal auch viel viel länger
Man muss manchmal neue Dinge an sich ran lassen, sich auf Sachen einlassen, kreativ sein, alte Leidenschaften wieder aufgreifen, Menschen aussortieren.   Einen Schlussstrich ziehen.
Schreibe alle schönen Erinnerungen auf& auch wenn es weh tut sie zu lesen, gibt es dir den Antrieb dich wieder so zu fühlen.
Versuche jeden Tag etwas zu finden worauf du dich freuen kannst ( aus eigener Erfahrung, dass klappt nicht immer, auch nicht fast immer..)
Und ganz wichtig. Versuche etwas zu finden in das du ganz viel Gefühle packen kannst. Es muss kein Mensch sein, lass es kreatives schreiben sein, ein Bild, Musik, Veränderung..

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