Eigentlich ist es gar nicht mehr schwer. Nicht mehr schwer zu schreiben, dass es nur noch nervt, deprimiert& das ich keine Lust mehr hab. Es ist nicht mehr schwer zuzugeben. Virtuell ist das alles so einfach. Vielleicht kam mir diese Welt deswegen immer so wundervoll vor. Menschen, denen du nicht in die Augen gucken musst, während du sagst wie es dir geht, Menschen, die Verständnis zeigen, ohne das du wirklich weißt ob sie dich verstehen, Menschen für die du jemand anderes sein kannst oder einfach genau der Mensch der du bist. Aber ich habe eins gelernt: Wenn du jemanden genauso liebst wie er ist, dann sei auf keinen Fall du selbst.Irgendwie hat mich diese einfache Welt noch viel kaputter gemacht. Diese Ungewissheit, die nicht beständige Art der Liebe& Freundschaft, dieses Leben irgendwo zwischen Realität&Traum.
Und plötzlich höre ich auf. Nur noch die Realität ist da. Dieses einen leben, mit dem ich einfach nichts anzufangen weiß. Meine Zuflucht ist verschwunden, und wenn mich jetzt Menschen hassen, kann ich mich nicht damit trösten das irgendwo Menschen sitzen die nicht mein Aussehen, aber meine Person kennen. Ich hasse mich für jeden Bissen den ich esse, alle Menschen die mir weh tun, sind einfach nur noch eine schlichte Gefahr die es zu vermeiden gilt. Ich hab es so satt, Menschen zu brauchen, aber das wird wohl nie aufhören.
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